Operativ aufgebaute Vagina bei Mann zu Frau Transidentität (2023)

Sexuelle Erregung, Geschlechtsverkehr und Orgasmus bei postoperativen Transfrauen

Es gibt viel Aberglauben hinsichtlich der Auswirkungen der operativen Geschlechtsangleichung auf Libido, Sexualität und Orgasmus. Viele Transsexuelle fragen sich, ob sie nach der Operation Freude am Sex haben können. Ganz besonders wollen sie wissen, ob sie dann sexuell erregt werden und einen Orgasmus haben können. Die Fähigkeit, erregt zu werden, den Wunsch zu verspüren, Intimkontakt zu haben und dabei den Höhepunkt zu erreichen, ist sehr wichtig für Liebesbeziehungen, besonders, wenn man auch den Partner glücklich machen will. Wenn man diese Fähigkeit verlieren würde, wäre eine tiefe Liebesbeziehung nicht mehr möglich. Wie wir aber sehen werden, ist die geschlechtsangleichende Operation bei denen, die nach reiflicher Überlegung und Abwägung aller Pros und Cons (für und wider) zur Entscheidung für die Vaginoplastik gekommen sind, die Grundlage dafür, ein ganzheitlich erfüllendes Sexualleben zu haben.

Die Entscheidung für die Vaginoplastik, Legende und Wahrheit

Viele Leute vermuten, dass der Verlust der männlichen Genitalien mit dem Verlust der Sexualität einhergeht. Dieser Quatsch verängstigt Transsexuelle, die sich dann gegen eine Operation entscheiden. Schließlich wollen sie sich ja nicht zu „Wesen ohne Sex“ machen lassen.

Sicher wäre es für Männer, die sich als solche fühlen, eine körperliche und seelische Katastrophe, ihre Genitalien zu verlieren. Aber selbst dann könnten sie ihre Erregbarkeit mit Therapie und Übung zu einem gewissen Grade zurückerlangen, wie Beispiele von krebskranken Männern zeigen.

Wie dem auch sei, Transsexuelle sind keine Männer. Sie lehnen ihre männlichen Genitalien ab und fühlen sich durch die Operation befreit. Sogar die sehr primitive „Hirja-Methode“ in Indien wird von vielen als Hilfe empfunden. Die geschlechtsangleichende Operation ermöglicht Transfrauen überhaupt erst, ein Sexualleben zu haben, das ihren inneren Bedürfnissen entspricht.

Wegen Aberglauben und falscher Vorstellungen hinsichtlich der Vaginoplastik bleiben viele Transsexuelle lange Zeit unentschlossen. Sie haben zwar das innere Bedürfnis, Körper und Seele in Einklang zu bringen, sind sich jedoch gleichzeitig absolut unsicher, ob sie nach der Operation noch sexuelle Erregung und Orgasmus empfinden können werden.

Diese Ängste werden noch verstärkt durch Berichte von irrtümlich durchgeführten Operationen bei Crossdressern und Drag Queens, deren männlicher Sexualtrieb und die Fähigkeit zum Orgasmus nach Enfernung von Penis und Hoden nahezu ausgelöscht wurden. Seht euch Lynns "WARNUNG" an. Dort ist beschrieben, was passiert, wenn Crossdresser und Drag Queens mit männlicher Geschlechtsidentität sich einer geschlechtsangleichenden Operation unterziehen. Es wurden in der Vergangenheit so viele Fehler gemacht, dass die Konfusion darüber, was nach der Operation zu erwarten ist in den letzten Jahren regelrecht eskalierte.

Warnung (De)

Andererseits gibt es viele Transsexuelle (wie auch Lynn), die sich bereits vor der Operation vorstellen können, dass sie danach ähnlich wie “Biofrauen” sexuell empfinden werden. Viele Transfrauen bemühen sich vor der Operation, ihre männlichen Genitalien “verschwinden zu lassen”. Sie drücken die Hoden hoch in die Leistenkanäle und verstecken den Penis im Schritt mit Hilfe sehr enger Unterwäsche oder “Taping”. Durch die Kompression ist zwar eine Erektion nicht möglich, trotzdem empfindet die Transfrau Wärme und Erregung, wenn sie in der Genitalregion berührt wird. Die innen liegenden Anteile der Schwellkörper werden verstärkt durchblutet und es entsteht ein wunderschönes Gefühl obwohl der Penis flachgedrückt ist. Durch Streicheln und zärtliche Berührung von Brust- und Genitalregion kann eine präoperative Transfrau bis zum Orgasmus kommen.

Solche Erfahrungen zeigen an, dass die Genitaloperation das sexuelle Erleben in keiner Weise beeinträchtigen wird. Die sexuelle Erregung kann durch Streicheln der neu entstandenen Klitoris sogar noch verstärkt werden, die ja im Gegensatz zum vorher versteckten Penis offen berührt werden kann.

Das Erleben der weiblichen Sexualität nach der Operation ist sehr verschieden. Leute mit männlicher Geschlechtsidentität würden wohl lediglich einen großen Verlust empfinden, da sie ihre männlichen Triebe nicht mehr befriedigen können. Menschen, die sich “irgendwo zwischen männlich und weiblich” sehen, würden gemischte Gefühle haben. Im Gegensatz dazu ist bei denjenigen, die sich als vollständig weiblich identifizieren die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie enorm von der Operation profitieren werden. Ihnen öffnet sich eine komplett neue Welt, in der sie vollständig weiblich empfinden können und eine erfüllte Sexualität haben. Das hängt im Einzelfall natürlich sehr davon ab, wie groß die Sehnsucht nach Zärtlichkeit ist. Es sollte auch keine “Verklemmtheit” gegenüber der Sexualität an sich bestehen und natürlich muss das operative Ergebnis gut sein.

Die geschilderten Unterschiede des Erlebens machen deutlich, dass die Entscheidung zur Vaginoplastik sehr gut überlegt sein will. Dabei ist absolute Ehrlichkeit gegenüber sich selbst ein Muss! Niemand sollte sich hinsichtlich seiner Geschlechtsidentität und seinem Körperempfinden etwas vormachen. Die psychischen Folgen einer Fehlentscheidung könnten verheerend sein, besonders wenn man sexuelle Erregbarkeit und Orgasmusfähigkeit schätzt. Wie bereits angedeutet werden aber Menschen, die an ausgeprägter Mann zu Frau Transsexualität leiden, die geschlechtsangleichende Operation als Befreiung empfinden. Jetzt können sie Liebesbeziehungen entsprechend ihren inneren Bedürfnissen erleben.

[Anmerkung: Nach der Operation sind Körper und Seele eins. Es besteht absolute Harmonie, wie bei Menschen, bei denen von vornherein Geschlechtsidentität und körperliches Geschlecht übereinstimmen. Menschen ohne Transsexualität empfinden diese Harmonie aber als Selbstverständlichkeit. Das Gefühl der Befreiung aus dem falschen Körper ähnelt dem Gefühl beim Fall der Mauer. Menschen, die nicht immer einen Reisepass besessen haben, können das gut nachempfinden.

(Video) Meine neue Vagina! - Patti nach der Transgender-OP | reporter

Vivian Silver, M.D., Ph.D.]

Sexuelle Empfindsamkeit bei postoperativen Transfrauen, die zweite Pubertät

Die Sehnsucht nach sexuellen Beziehungen ist bei Transfrauen, wie auch bei Biofrauen, sehr unterschiedlich ausgeprägt. Bei manchen Frauen ist der Wunsch, sexuelle Erfüllung zu erfahren sehr stark, bei den meisten mittel und bei anderen nur sehr schwach vorhanden. Dieser Abschnitt richtet sich an Transfrauen, die an Sexualität interessiert sind.

Bei den meisten ist ein bis zwei Monate nach der Operation sexuelle Erregung wieder möglich. Nachdem anfangs kaum Gefühle da waren, oder sogar Taubheit vorherrschte, spüren Transfrauen dann das Anschwellen der im Körper verbliebenen Anteile der Schwellkörper. Das Gefühl ähnelt der „Erektion“, ist aber völlig anders als bei Männern, denn es ist im Körper.

Es kann aber auch viel länger dauern, bis sexuelle Gefühle auftauchen, besonders, wenn Transsexuelle vor der Operation sexuell inaktiv waren. Bei bestehender Libido werden aber auch diese Frauen sexuelle Bedürfnisse und schließlich auch sexuelle Erregung verspüren.

Beachtet bitte auch folgendes Zitat aus der WebseiteZen and the Art of Post-Operative Maintenance: "Ein anderer Faktor der Sexualität ist das endokrine System…Bei manchen Frauen wird die Nebennierenrinde nach der Operation nicht genug Testosteron produzieren, um Libido und Orgasmusfähigkeit zu fördern. Um die Libido zurückzugewinnen, kann eine Testosteronzufuhr in niedriger Dosierung erforderlich sein. Die notwendige Dosis ist aber wesentlich geringer als eine Dosis, die unerwünschte Nebenwirkungen (verstärkte Körperbehaarung) hervorrufen würde. Nicht alle brauchen Testosteron, aber denkt daran, manche brauchen es."

Viele Biofrauen, die kaum sexuell erregt werden können (besonders nach dem Klimakterium), nehmen heutzutageEstratest- Tabletten, eine Kombination von Östrogen und wenig Testosteron. Die Einnahme von Estratest ist zwar etwas umstritten, wurde aber populär, nachdem im US- Fernsehen ein Beitrag hierzu in derOprah Winfrey- Show gezeigt wurde. Infolge dieser Informationen und Empfehlungen, wie sie auf der Zen- Seite zu finden sind, begannen auch postoperative Transfrauen, die Schwierigkeiten hatten, sexuelle Erregung und Orgasmus zu empfinden, Estratest zu nehmen. Manche berichteten, dass es ihnen geholfen hat. In diesen Tabletten sind 1,25 mg oder 0,625 mg konjugierte Östrogene (aus dem Urin trächtiger Stuten) und eine kleine Menge Testosteron enthalten (mehr Informationen hierzu auf folgendemLink). Die individuellen Erfahrungen sind sehr verschieden. Manche Transfrauen haben auch ohne Testosteronzufuhr ausgeprägte Orgasmen.

Bei sexueller Erregung werden die Nerven von Klitoris und Vulva hochgradig sensibilisiert und wunderschöne Gefühle durchströmen den gesamten Körper. Dabei erwacht der Wunsch nach zärtlicher Berührung. Je mehr die Operationswunden verheilt sind, desto schöner und intensiver werden die Gefühle. Durch sexuelle Aktivität wird die Regeneration der Nerven gefördert und die Empfindsamkeit nimmt zu.

Es gibt viele Möglichkeiten, sich selbst zu stimulieren. Sehr beliebt ist es, ein Kissen zur Hilfe zu nehmen. Es wird in Bauchlage fest zwischen die Beine genommen und man “rutscht darauf herum”. Dabei reibt das Kissen an Vulva und Klitoris. Es kann stärker und schwächer mit den Beinen gepresst werden. Stoßende Bewegungen des Körpers können die Erregung verstärken. Gleichzeitig kann man Bauch und Busen streicheln. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Klitoris mit den Fingern zu stimulieren und dabei die Beine zu pressen und den Körper hin und her zu werfen. Sicher gibt es viele Wege, zum Orgasmus zu kommen. AuchVibratoren und anderes Spielzeug können hilfreich sein. Fast alle Mädchen erkunden ihre sexuelle Erregbarkeit. Das ist nicht viel anders als bei Jungen, obwohl Mädchen in diesen Angelegenheiten in der Vergangenheit wesentlich verschwiegener waren.

Wohl jedes pubertäre Mädchen stimuliert sich selbst und hat dabei ihre ersten sexuellen Höhepunkte. So entwickelt sie ihre Sexualität als Frau. Genauso muss eine postoperative Transfrau ihre Sexualität erkunden und herausfinden, mit welchen Reizen sie stimuliert werden kann. Auf diese Weise kann die Erregbarkeit gebahnt werden. Im Grunde ist es das Selbe wie bei den Teenagern.

Diese pubertären Erfahrungen nach der geschlechtsangleichenden Operation können sehr prickelnd und berauschend sein. Es ist aber auch möglich, dass die Gefühle erst einmal verrückt spielen und Angst machen. Sicher ist das auch bei jungen Mädchen so, wenn sie sexuell reifen.

Einblicke in den Prozess der “zweiten Pubertät” und der Entwicklung der weiblichen Sexualität nach der Vaginoplastik gibt es auf folgender Webseite: "M -> F Transexual Post-Op Orgasms - A Personal Perspective", von Monica Stewart. Monica beschreibt, wie wichtig es ist, nach der Operation zunächst die Möglichkeiten der sexuellen Erregung auszutesten, bevor man mit dem Partner intimen Kontakt hat. Auf diese Weise kann man schnell herausfinden, welche Berührungen schön und welche Berührungen scheußlich sind. Es gibt viele Frauen, die mit „sex toys“ anal stimuliert werden können, um Verkrampfungen zu lösen und die Erregung zu fördern. Die meisten Frauen nutzen auch sexuelle Phantasien zur Verstärkung der sexuellen Erregung. Das hilft bei der Selbststimulation und erleichtert auch beim Kontakt mit dem Partner, zum Höhepunkt zu kommen.

Wir sehen, dass der Prozess der Geschlechtsangleichung mit Vaginoplastik nur der Anfang ist. Es ist der Beginn einer neuen Pubertät. Was die Transfrau daraus macht, hängt von ihr selbst ab.

Wer ist der richtige Partner für “das erste Mal”?

Dieser Abschnitt richtet sich an postoperative Transfrauen, die ihre neuen Körper bereits erkundet haben und nun ihre “Jungfräulichkeit” loswerden wollen. Das ist ein wichtiges Ziel, denn es ist einfach ein gutes Gefühl, wenn du weißt, “es funktioniert”. Außerdem wird man lockerer und das ist wichtig, vor allem, wenn es vielleicht später um den ersehnten Partner geht.

Jetzt kannst du Antworten auf die Fragen:

(Video) Transgender: Pattis geschlechtsangleichende Operation

  • „Wird er mich als Frau akzeptieren?“,

  • „Wird er sich an Narben stören?“ und:

  • „Wird er irgendwelche Bemerkungen machen?“

finden und die damit verbundenen Ängste verlieren. Es hat sich herausgestellt, dass die meisten Männer nicht den Hauch eines irgendwie gearteten Zweifels haben, wenn die sexuelle Beziehung für beide erfüllend ist. Wer würde dann schon noch “prüfend inspizieren”. Wie erwähnt, ist die Natur, was die weiblichen Genitalien betrifft, ohnehin so vielgestaltig, dass fast alle postoperativen Transfrauen absolut natürlich wirken. Darum kannst du bald alle Sorgen und Ängste über Bord werfen und einfach „nur“ glücklich sein.

Gib dich aber nicht mit irgendeinem Kerl ab, besonders nicht mit jemandem, den du überhaupt nicht attraktiv findest oder bei dem du kein gutes Gefühl hast. Suche dir jemanden, mit dem du etwas gemeinsam hast und mit dem die „Chemie“ stimmt. Es sollte auch ein netter Mensch sein, der dich nicht verletzt, wenn doch „etwas herauskommt“.

Ein Fehler, den viele Mädchen machen ist, beim ersten Mal zu viel zu erwarten und dann maßlos enttäuscht zu sein. Es ist ein Irrtum zu glauben, dass jeder Mann in der Lage sei, eine Frau glücklich zu machen. Frauen müssen oft selbst ein bisschen nachhelfen, um sexuell erregt zu werden. Außerdem braucht es Zeit. Das alleinige Einführen des Penis und der Samenerguss sind absolut unzureichend. Kaum eine Frau würde dadurch zum Höhepunkt kommen. Glaube ja nicht, du wärest frigide, nur weil du dabei nichts empfunden hast.

Sex zu haben, ohne sexuell erregt zu sein, ist kein tolles Erlebnis. Das geht allen Frauen so. Neuerdings machen diese Erfahrung immer jüngere Mädchen, die unter dem Druck stehen, nun endlich auch mitreden zu können. Pubertierende Jungen, die eigentlich gar nicht wollen, aber aus einer Art „Gruppenzwang“ heraus Sex mit einem Mädchen haben, haben sicher auch keine große Freude daran. Einfach „nur Bumsen“ macht kein gutes Gefühl, es sei denn, du hast ein “heißes Verlangen”. Die Wortspielung „Liebe machen“ hat durchaus eine Bedeutung, liebe Leute!

Nur „dieses Kribbeln im Bauch”, das warme und prickelnde Gefühl, das den ganzen Körper durchströmt, macht euch empfänglich für das schönste Gefühl der Welt. Es hat sich sicher auch schon herumgesprochen, dass im Scheideninneren keine großartige Erregung entsteht. Es sind vielmehr Klitoris und Vulva die Bereiche, deren zärtliche Berührung sexuell stimulierend ist.

Das Problem besteht also darin, einen Sexualpartner zu finden, dessen körperliche Nähe Wärme in deinem Körper aufsteigen lässt und bei dem du einfach so “dahinschmilzt”, wenn er dich berührt. Wenn es soweit ist, wirst du es fühlen. Das ist der Moment, den du nicht verstreichen lassen darfst. Nun lass dich einfach fallen und blockiere dich nicht!

Viele der geschilderten Probleme haben auch postoperative Transfrauen, die Frauen als Partnerinnen suchen. Dann sind die Bedenken hinsichtlich des natürlichen Aussehens wohl noch größer, als bei den Heteros. Die Befürchtung, der Partner habe keinen Sinn für Zärtlichkeit, ist bei weiblichen Sexualpartnerinnen aber sicher meistens unbegründet. Ansonsten ist die Situation ähnlich. Es funktioniert nur, wenn beide Partnerinnen erregt und scharf aufeinander sind. Man muss herausfinden, was gut tut und sich gegenseitig zum Höhepunkt führen.

Selbst mit einem liebevollen Partner, kann es immer noch notwendig sein, sich selbst zu stimulieren, um den Orgasmus zu erreichen. Die Orgasmusfähigkeit hängt auch sehr von der jeweiligen Stellung ab. Nehmt die Position, die beiden am meisten zusagt und probiert euch in einer ähnlichen Position auch bei der Selbststimulation alleine aus. Ganz wichtig:Sage dem Partner, was du möchtest! Wenn dein Partner/ deine Partnerin dich glücklich machen will, wird er/ sie (fast) alles für dich tun. Das ist aber nicht möglich, wenn er/ sie gar nicht weiß, was dich glücklich macht.

Stellungen beim Sex

Es gibt Stellungen, in denen Frauen leichter zum Orgasmus kommen. Die meisten Männer lassen DICH führen, d.h., du kannst die Abfolge der Stellungen bestimmen, indem du deinen Partner flüsternd und mit zärtlicher Berührung leitest. Wenn du aber einfach nur abwartest, wirst du in der „Missionarslage“ flach auf dem Rücken landen und NICHTS davon haben, selbst wenn du vorher erregt warst.

Bedenke, deine erogenen Zonen sind die gleichen wie bei Biofrauen. Die sexuelle Erregung wird hauptsächlich an Vulva und Klitoris stimuliert. Das Glücksgefühl bei Vereinigung von Vagina und Penis entsteht nur, wenn du hochgradig sexuell erregt bist. Du musst das Gefühl für den richtigen Zeitpunkt entwickeln. Einfach nur den Penis einführen und fertig führt im Gegensatz zu den Ansichten mancher Männer zu gar nichts. Lege dich nicht einfach hin und lasse den Mann tun, wozu er Lust hat. Du solltet schon einige Wünsche haben, die dir dein Partner, wenn er dich mag, auch erfüllt. Flüstere ihm zu, was du willst und führe ihn zärtlich.

Das Einfachste ist sicher für viele Frauen, kniend oben zu hocken, um beim Sex den Partner intensiv zu spüren. Auf diese Weise (siehe Foto von Jenny Hildouaki unten) können manche Frauen den Orgasmus erreichen, sogar ohne zusätzliche manuelle Stimulation der Klitoris.

Diese Stellung erlaubt der Frau, Geschwindigkeit, Rhythmus und Winkel des eingedrungenen Penis so zu bestimmen, dass ihre Erregung optimal wird. Bei Bewegungen des Beckens streift die Klitoris über das Schambein des Partners. Dabei kann der Druck auf die Klitoris variiert werden. Zusätzlich kann der Partner andere erogene Zonen (den Busen) streicheln und damit die sexuelle Erregung verstärken. Wenn man dann die Erregung noch steigern will, kann man den Rumpf heben und selbst die Klitoris mit der Hand stimulieren oder vom Partner stimulieren lassen. Das ist auch bei eingedrungenem Penis möglich. Die Abschlussliebesszene im Film “Monster’s Ball” mit "Leticia" (Halle Berry), für den sie den Academy Award gewonnen hat, ist ein wunderschönes Beispiel dafür.

(Video) Vom Penis zur Vagina - So funktioniert eine Geschlechtsumwandlung / Animation

Manche tun so, als wäre es ein Idealzustand, wenn beide Partner “gleichzeitig kommen”. Es ist aber sicher besser, wenn die Frau zuerst ihren Höhepunkt erreicht. Der Orgasmus bei Frauen braucht Zeit, Geduld und viel Zärtlichkeit. Diese Bedingungen sind nicht erfüllt, wenn der Mann zu früh kommt. Die sexuelle Erregung von Frauen steigert sich zunächst allmählich und gewinnt dann immer schneller an Intensität. Wenn du deinen Höhepunkt spürst, kannst du deinen Partner an dich ziehen und mit den Beinen fest umschlingen. Dann lasse ihn eindringen und zu Orgasmus und Samenerguss kommen.

Anmerkung: Wenn der Partner “mangelndes Stehvermögen” hat, kann er Viagra nehmen. Mit Viagra können fast alle Männer straffe Erektionen haben. Viele gesunde Männer haben dann Ausdauer für eine Stunde und mehr. Zögert nicht, eurem Partner Viagra zu empfehlen. Es ist ein „Klasse-Liebesverstärker“. Männer halten es damit länger aus. Zudem wird Versagensangst von ihnen genommen. Manche Frauen würden ohne dieses Hilfsmittel kaum den Orgasmus erreichen. Nimmt der Partner Viagra, haben sie jede Menge Zeit, ihren Höhepunkt zu erreichen.

Es gibt genauso viel zu bedenken, wenn eine Frau die Partnerin ist. Man muss herausfinden, was gut tut, welche Stellungen günstig sind, wie und wann man die Stellung ändert, wer zuerst kommen soll usw. Die Erfahrung des gemeinsamen Lernens, wie man sich gegenseitig stimuliert und glücklich macht, ist sehr wichtig bei einer tiefen Liebesbeziehung und Grundlage für die feste emotionale Verbindung der beiden Liebenden.

Wenn du in den Grundstellungen geübt bist, wirst du weitere Techniken ausprobieren wollen, um dein Liebesleben feurig und aufregend zu erhalten. Es gibt hierzu jede Menge gute Bücher und Videos, die hilfreich sind. Für Anfänger, die Englisch können, eignen sich folgende Bücher:How to Be a Great Lover: Girlfriend-to-Girlfriend Time-Tested Techniques That Will Blow His Mind und The Good Girl's Guide to Bad Girl Sex. Sieh dir auch Videos wie The Guide to Advanced Sexual Positions an. Diese Bücher und Videos können auch Frauen helfen, denen ihr Liebesleben recht öde erscheint, um erst einmal wieder schöne Phantasien zu entwickeln und dann Freude am Sex zu haben.

Die weibliche Sexualität/ Was unterscheidet sich von den Empfindungen im männlichen Körper?

Das erste Ergebnis der geschlechtsangleichenden Operation ist wohl offensichtlich. Nun musst du dich auf die Toilette setzen. Immer wenn du mal musst, wirst du daran erinnert, dass du nun ein Mädchen bist.

Es gibt aber auch einen großen Vorzug der weiblichen Genitalien, den du bald bemerken wirst: Deine sexuelle Erregung ist für andere nicht mehr sichtbar. Du bist nicht mehr gezwungen, deine Erregung zu unterdrücken. Zu jeder Zeit kannst du schöne Gefühle haben so lange du willst, und niemand wird etwas bemerken. Das ist ein Grund, warum Frauen so oft lächeln.

Es ist einfach wunderschön, wenn man jederzeit Phantasien haben und Erregung zulassen kann. Diese Freiheit kann jeder Frau helfen, eine gesunde Libido zu entwickeln und diese dann zu erhalten. Sie kann Gehirn und Genitalien ohne jede Tabus in Wechselbeziehung treten lassen. Der Sexualtrieb der Frau ist zwar nicht durch so hohe Testosterondosen stimuliert wie der der Männer, sie muss ihn aber auch nicht unterdrücken. Deshalb kann sich die Frau wesentlich länger frei ihren Gefühlen und ihrer Sinnlichkeit hingeben, als es Männer jemals tun könnten.

Lynn vermutet, dass die Schwierigkeiten mancher Männer, Erektionen zu bekommen einfach darauf beruhen, dass sie sie ständig unterdrücken müssen. Anders gesagt, sie haben viel mehr Übung darin, Erektionen zu vermeiden, als sie zu bekommen. Frauen müssen ihre Erregung nicht derartig kontrollieren. Wenn sie nicht wegen religiöser oder anderer Zwänge blockiert sind, können sie ganz einfach erregt sein, so oft und so lange sie wollen. Sie gewinnen dadurch eine freie und gesunde Libido. Dieser Vorteil kann postoperativen Transfrauen in den ersten ein bis zwei Jahren helfen, schnell ihre Sexualität zu fördern.

Ein wichtiger Punkt wird mit den ersten Gefühlen der sexuellen Erregung in Liebesbeziehungen schnell deutlich. Der Orgasmus als Frau fühlt sich völlig anders an. Er ist nicht so leicht zu erreichen und es dauert länger, wenn er aber da ist, ist er das größte aller Glücksgefühle das man je erlebt hat, viel mächtiger als alles, was im männlichen Körper möglich war.

Nach der geschlechtsangleichenden Operation ist das oberflächliche Gefühl der männlichen Ejakulation beim Orgasmus unwiederbringlich weg. Auf diese Weise kann die sexuelle Erregung gesteigert werden, ohne durch den Samenerguss abgebrochen zu werden. Die Ausprägung der Erregung erreicht ungeahnte Höhen. Es dauert länger bis es so weit ist, aber nun entsteht statt des kurzen Ejakulationsgefühls ein Feuerwerk der Gefühle, das die Genitalien durchströmt, in den Körper ausstrahlt und absolut berauschend ist. Es prickelt wie sanfte elektrische Energie, die im Körper entsteht und diesen durchzieht. Sicher sind die Erfahrungen individuell sehr verschieden. Es kann auch von Mal zu Mal anders sein. Bei den meisten Männern hingegen geht es mit Erektion und Samenerguss so schnell, dass sie nie in der Lage sind, diese Gipfel der Gefühle zu erreichen.

Männliche und weibliche Empfindungen beim Sex sind sehr verschieden. Im Gegensatz zu „wirklichen Männern“ haben aber präoperative Transfrauen bereits mit männlichem Körper weibliche Körperempfindungen. Gewöhnlich werden Männer schon alleine beim Anblick des Körpers der Partnerin erregt. Wenn sie erregt sind, wird ihr Körper straff und sie haben den Trieb, die Partnerin zu ergreifen und in sie einzudringen. Dieser Trieb entsteht plötzlich und ist überwältigend. Die hauptsächliche Erregung entsteht im Penis. Wenn dann der Orgasmus kommt, ist er oft nicht besonders gefühlsbetont, sondern ein kurzes ruckartiges Verströmen von Samen mit ein paar Stöhnern und das war’s dann. Nach der Ejakulation sinken die Männer dann erschöpft in sich zusammen und verlieren jegliches Interesse an sexueller Aktivität.

Postoperative Transfrauen haben ganz andere Empfindungen. Die sexuelle Erregung entsteht im Körper und durchströmt ihn. Es kann an den Genitalien beginnen und dann werden Muskeln und Haut durchdrungen. Die Haut wird regelrecht für zärtliche Berührungen sensibilisiert und damit empfindsamer. Gleichzeitig durchströmt Wärme den ganzen Körper.

Transfrauen werden weniger vom bloßen Anblick des Partners/ der Partnerin erregt, als von sanfter Berührung und vom angenehmen Klang seiner/ ihrer Stimme. Sie haben nicht den Drang, möglichst schnell einen Orgasmus zu bekommen, sondern wollen sich fallen lassen und den Partner spüren und dabei allmählich zu sinnlichen und erotischen Höhen gebracht werden. Bei der sexuellen Vereinigung ist für Transfrauen viel wichtiger, was sie am Körper spüren und was sie hören, als was sie sehen. Sie möchten die wunderschönen Körpergefühle möglichst lange genießen und nicht nur rasch bis zur Ejakulation gebumst werden.

Wenn sich auf dem Höhepunkt der Gefühle der Orgasmus ankündigt, ist das ein wunderschönes Erlebnis. Auf einmal geht es los und durchströmt die Genitalien. Dabei wird die Empfindung immer intensiver und ergreift den ganzen Körper. Das Ausmaß der Erregung ist sicher von Orgasmus zu Orgasmus verschieden (viel unterschiedlicher als bei Männern). Manchmal ist es nur ganz schwach, aber dann kann es wieder erstaunlich intensiv sein.

Frauen haben oft den Drang, vor und vor allem beim Orgasmus ihre Gefühle stimmlich zum Ausdruck zu bringen. Das kann ein leises Stöhnen sein, aber auch laute Schreie sind nicht ungewöhnlich. Dadurch wird der Orgasmus noch verstärkt. Niemand sollte Angst davor haben, es einfach raus zu lassen. Es ist absolut natürlich und kann bis zur Ekstase führen. Im Gegensatz dazu kommt bei den meisten Männern nur ein Grunzen bei der Ejakulation. Vielleicht blockiert das Testosteron die emotionalen Äußerungen, wie auch das Heulen bei Männern, wer weiß.

(Video) trans* - Der schwierige Weg zum eigenen Geschlecht | WDR Doku

Nach dem Höhepunkt haben Transfrauen ein Gefühl der Entspannung und der Ruhe, ähnlich wie die Männer. Der Unterschied zu letzteren besteht aber darin, dass Transfrauen sehr bald wieder erregt sein können. Obwohl bis zum nächsten Orgasmus eventuell etwas Zeit vergehen muss (wenige Stunden bis zu einem Tag), können Transfrauen sofort wieder ein sexuelles Verlangen verspüren. Dieses Gefühl ist wunderschön und fördert das anschließende zärtliche Beisammensein mit dem Partner/ der Partnerin.

Wissenschaftliche Untersuchungen zur Orgasmusfähigkeit bei postoperativen Transfrauen

Um das sexuelle Potential von postoperativen Transfrauen zu messen und wissenschaftlich zu auszuwerten, wurde im Juni 1999 eine erste Studie durchgeführt. Auch Lynn nahm daran teil. Die Untersuchung war Teil von Rom Birnbaums Dissertation. Sie wurde im Auftrag des Institute for the Advanced Study of Human Sexuality in San Francisco in Räumlichkeiten des „Club Eros“, eines Schwulenklubs, durchgeführt. Es scheint zwar etwas befremdlich zu sein, in dieser Umgebung Untersuchungen an Frauen durchzuführen, hier konnten aber tagsüber, wenn der Klub geschlossen war, viele Leute in einer „Sex-freundlichen“ Atmosphäre betreut werden.

Die Probandinnen wurden mit Sensoren der Firma Masters and Johnson versehen und konnten sich diskret und ungestört selbst bis zum Orgasmus stimulieren. Zahlreiche Frauen erreichten wie Lynn den Orgasmus, dessen Ausprägung dann von Rom gemessen wurde. Lynns Teilnahme war besonders wichtig, weil sie bewies, dass die Orgasmusfähigkeit auch Jahrzehnte nach der Operation (exakt 31 Jahre danach) noch gegeben ist. Dr. Birnbaum war die erste, die wissenschaftlich bewies, was die postoperativen Transfrauen und ihre Partner ohnehin schon wussten, nämlich, dass nach Vaginoplastik ausgeprägte Orgasmen möglich sind. Die Ergebnisse der Studie hat Rom im Jahre 2000 veröffentlicht (siehe nachfolgender Abstrakt).

Abstrakt: Die erste physiologische Untersuchung zum Orgasmus bei postoperativen Mann-zu-Frau-Transsexuellen.

Birnbaum, R.

Dissertation am Institute for Advanced Study of Human Sexuality, San Francisco (18. Okt. 2000).

Contact: poststudy@aol.com

Ziel der Untersuchung: Nachweis der Hypothese, dass die Orgasmusfähigkeit von Transfrauen nach geschlechtsangleichender Operation erhalten oder gewonnen werden kann.
Studiendesign: Kontrollierte Studie des Ansprechens auf Masturbation.
Methodik: Einsatz von Messgeräten an zwei Standorten in San Francisco.

Teilnehmerinnen: 11 postoperative Transfrauen und eine Kontrollgruppe mit 29 Teilnehmern, bestehend aus 5 Gruppen:
11 nicht-transsexuelleMänner, 9 nicht-transsexuelleFrauen, 5 präoperative Mann-zu-Frau-Transsexuelle, 2 Intersexuelle und 2 Frau-zu-Mann-Transsexuelle. Eine Transsexuelle wurde im Zeitraum der Untersuchungen operiert und nahm vor und nach der OP an der Studie teil.
Untersuchung: Messung des präorgasmischen, des orgasmischen und des postorgasmischen Respons sowie der Responszeit je Probandin.

Zielgrößen: Druckwellenform-Muster bei unwillkürlichen Kontraktionen der Analsphinktermuskulatur, Puls und Blutdruck.

Ergebnisse: Acht der elf Transfrauen gaben an, einen Orgasmus gehabt zu haben. Bei drei der acht Transfrauen glichen die orgasmischen Kontraktionsepisoden denen der Kontrollgruppe und denen von Probanden früherer physiologischer Studien des Orgasmus. Es gab keine statistisch signifikanten Unterschiede des Kontraktionsmusters zwischen den Untersuchungsgruppen hinsichtlich der Dauer der orgasmischen Kontraktionen, der Amplitudenänderung, der Anzahl der Kontraktionen, der mittleren Intervalle zwischen den ersten vier Kontraktionen, der mittleren Intervalle zwischen allen Kontraktionen oder der orgasmischen Pulsrate.

Schlussfolgerungen: Die erhobenen Daten unterstützen die Hypothese, dass die Orgasmusfähigkeit von Transfrauen nach geschlechtsangleichender Operation erhalten oder gewonnen werden kann. Wegen der begrenzten Fallzahl kann jedoch keine auf die Gesamtpopulation der postoperativen Transfrauen bezogene prozentuale Aussage zur Orgasmusfähigkeit gemacht werden.

Lynn Conway und Rom Birnbaum vor dem “Club Eros” in San Francisco, in dem Rom im Jahre 1999 die ersten wissenschaftlichen Messungen des Orgasmus bei postoperativen Transfrauen gemacht hat.
Operativ aufgebaute Vagina bei Mann zu Frau Transidentität (1)
Operativ aufgebaute Vagina bei Mann zu Frau Transidentität (2)

[Zu ergänzen:
Erfahrungen postoperativer Transfrauen - - Auswirkungen auf die sexuelle Orientierung - - Unvorhersehbarkeit der postoperativen sexuellen Orientierung - - Langzeiteffekte - - Lynns persönliche Erfahrungen] - -

Bekannte Chirurgen, die oft die Vaginoplastik durchführen

(Video) Tel Aviv – Mekka für Transsexuelle (02.09.2019 Nano)


Die prominentesten Chirurgen in den USA sind
Toby Meltzer, M. D. (Scottsdale, Arizona) und Eugene Schrang, M.D. (Neenah, Wisconsin). Diese Chirurgen operieren jährlich Hunderte Vaginoplastiken und erreichen hervorragende Ergebnisse hinsichtlich Aussehen, Funktionalität und Sensibilität. Marci Bowers, M.D., die lange mit Dr. Biber zusammen arbeitete, übernahm kürzlich seine Praxis in Trinidad, Colorado. Es wird berichtet, dass auch sie eine exzellente Chirurgin ist. Dr. Biber ist jetzt im Ruhestand. Es gibt auch in anderen Ländern Experten auf dem Gebiet der geschlechtsangleichenden Operationen. Am bekanntesten sind wohl Yvon Ménard, M.D. und Pierre Brassard, M.D.(en español ) in Montreal, Canada undSuporn Watanyusakul, M.D. ("Dr. Suporn") in Chornburi, Thailand.

FAQs

Welches Geschlecht haben Transfrauen? ›

Transfrauen leben im selbstidentifizierten weiblichen Geschlecht, bei vormals zugewiesenem männlichen Geschlecht. Je nach eigener Perspektive und/oder Verortung im Spektrum von transsexuell, transgender, trans* etc. können sich Transfrauen auch als Transweiblichkeiten, Mann-zu-Frau-Transsexuelle (Abkürzung "MzF“ – bzw.

Was passiert bei einer Geschlechtsumwandlung von Mann zu Frau? ›

Bei der Operation vom Mann zur Frau werden u.a. die Hoden und Schwellkörper komplett und die Harnröhre zum Teil entfernt. Neben der möglichst guten Funktion der Organe soll auch ein gutes Aussehen erreicht werden. Um die Ästhetik anzupassen, erfolgen weitere Operationen sowie Behandlungen.

Wie bekomme ich als Mann einen weiblichen Körper? ›

Um sich dem gewünschten und gefühltem Geschlecht anzunähern, ist eine Hormonbehandlung notwendig. Bei Mann-zu-Frau Transsexuellen wird weibliches Hormon (Östrogen) dem Körper zugeführt und die Produktion von männlichem Hormon (Testosteron) unterdrückt.

Kann man nach einer Geschlechtsumwandlung kommen? ›

Ja. Bei der Bildung des Penoids werden Nerven des Transplantates mit ortsständigen Nerven verbunden. So kann eine Oberflächensensibilität am Penoid und eine körperlich sexuelle Erregbarkeit erreicht werden.

Ist eine Transfrau operiert? ›

Einzelschritte der Operation. Die operative Geschlechtsangleichung bei Mann-zu-Frau-Transsexualität wird in der Regel in zwei Eingriffen durchgeführt.

Kann eine Transfrau ein Kind bekommen? ›

Manche Frauen sind transgeschlechtlich und können so zwar vielleicht ein Kind zeugen, aber nicht selbst schwanger werden. Manche Frauen wünschen sich Kinder, wollen aber nicht selbst schwanger sein.

Wie viele bereuen Geschlechtsumwandlung? ›

Bislang gibt es nur wenige Studien, die sich mit der Frage beschäftigen, wie viele der als transgender Identifizierten zu einem späteren Zeitpunkt ihre Transition bereuen oder rückgängig machen wollen. Grundsätzlich wird der Anteil derjenigen, die eine Detransition vornehmen, mit 1 % bis 2 % als sehr niedrig angegeben.

Wie läuft eine Transition ab? ›

Ziel einer körperlichen Geschlechtsangleichung – auch TransitionAls Transition (engl.: Übergang, Durchquerung) bezeichnen transgeschlechtliche Menschen den Zeitraum der Annäherung an ihr empfundenes Geschlecht. genannt – ist es, sich danach im eigenen Geschlechtskörper stimmiger, wohler und zufriedener zu fühlen.

Wie viele geschlechtsumwandlungen werden rückgängig gemacht? ›

Ein Prozent der Transgender macht Geschlechtsangleichung rückgängig.

Welche Tabletten nehmen Transfrauen? ›

Es kann in Form von Tabletten, Pflaster oder Gel angewendet werden. Üblicherweise nehmen trans Frauen die gleichen Medikamente wie cis Frauen in den Wechseljahren. Oft werden gerade zu Beginn zusätzlich zum Östrogen sogenannte Testosteronblocker verschrieben.

Wie lange dauert eine Transition? ›

Eine Transition beginnt bei der Person selbst und bleibt meist eine lebenslange Aufgabe. Sie endet nicht mit einer bestimmten Behandlung. Erfahren Sie mehr zur Frage Was ist Trans?

Was passiert wenn ein Mann zu viel Östrogen hat? ›

Im Rahmen männlicher Hormonstörungen kommt es oftmals zu Müdigkeit, depressiver Verstimmung, vermehrtem Schwitzen, Schlaflosigkeit und Gewichtsveränderungen sowie Verlust der Muskelmasse, Erektionsstörungen und Impotenz.

Wie viele Transfrauen gibt es in Deutschland? ›

Wie viele Transsexuelle gibt es in Deutschland?
JahrgesamtMzF
2012282140
2013387182
2014433178
gesamt27391473
11 more rows

Was ist der Unterschied zwischen Transfrau und Transmann? ›

Man spricht von Transmännern bei Männern mit angeborenen weiblichen Geschlechtsmerkmalen. Von Transfrauen spricht man dementsprechend bei Frauen mit angeborenen männlichen Geschlechtsmerkmalen.

Was ist ein Cis Frau? ›

Das bedeutet: Wer sich mit dem in der Geburtsurkunde eingetragenen Geschlecht „männlich“ oder „weiblich“ identifizieren kann und von sich eindeutig sagt „Ich bin ein Mann“ bzw. „Ich bin eine Frau“, ist gemäß dieser Kategorie ein Cis-Mensch.

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Author: Greg O'Connell

Last Updated: 10/25/2022

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Name: Greg O'Connell

Birthday: 1992-01-10

Address: Suite 517 2436 Jefferey Pass, Shanitaside, UT 27519

Phone: +2614651609714

Job: Education Developer

Hobby: Cooking, Gambling, Pottery, Shooting, Baseball, Singing, Snowboarding

Introduction: My name is Greg O'Connell, I am a delightful, colorful, talented, kind, lively, modern, tender person who loves writing and wants to share my knowledge and understanding with you.